Gruppenfoto mit den Teilnehmern

Beim Koordinierungsgespräch im Januar 2018 mit den niederländischen Kameraden der OVV (Onze Vrijwilligers Vereniging) afd Overijssel/NL wurde der Besuch des 1. Deutsch-Niederländischen Korps geplant.

Nun war es soweit: Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) Meppen und der OVV afd Overijssel trafen sich beim Communications and Information Systems (CIS) Battalion in Eibergen/Niederlande. Hier informierten sich die Teilnehmer vor Ort über die Zusammensetzung, Ziele und Aufträge des Bataillons. Das CIS Battalion ist dem 1. Deutsch-Niederländischen Korps (1. GE/NL Corps) in Münster direkt unterstellt. Wie bei der Besichtigung vermittelt wurde, gibt es weitere Communications and Information Systems Battalione in den Niederlanden.

Mit reichlichen Informationen im Gepäck fuhren die Teilnehmer weiter zum 1. Deutsch-Niederländischen Korps nach Münster. Nach Ankunft wurde die Gruppe von einem deutschen und einem niederländischen Stabsoffizier in die Aufgaben des 1. Deutsch-Niederländischen Korps eingewiesen. Das 1. Deutsch-Niederländische Korps setzt sich aus Soldaten der Niederlande, Deutschland und weiteren 13 NATO-Staaten zusammen und ist ein Hauptquartier der NATO mit hoher Einsatzbereitschaft. Daher ist es in der Lage kurzfristig die Planung und Führung verschiedenster Missionen mit bis zu 60.000 Soldaten zu übernehmen.

Um Konflikte zu lösen, ist es für einen militärischen Verband unabdingbar eng mit zivilen Organisationen zusammenzuarbeiten. Dies geschieht unter dem Begriff „Comprehensive Approach“ (umfassende Herangehensweise z. B. einer anstehenden Mission) und hat sich bestens bewährt. Viele dabei auftauchende und gestellte Fragen wurden von den beiden Stabsoffizieren souverän und ausführlich beantwortet.

Nach Überreichung eines unserer Kameradschaftswappen verabschiedeten wir uns und fuhren gemeinsam zurück nach Meppen. Hier, im Kameradschaftsheim „Wasserturm“ wurde bei schönstem Wetter, einem kalten Glas Bier und reichlich Grillgut über das Gehörte von allen Teilnehmern in geselliger Runde diskutiert.

Zu später Stunde fuhren unsere niederländischen Kameraden zurück in ihre Heimat.

Foto: Bradler